Eine Prothese muss gut sitzen, damit Sie unbeschwert essen, sprechen und lachen können. Weil unser Labor direkt in der Praxis ist, sind die Wege bei Anpassungen kurz.
Wenn die Prothese drückt
- Zuerst suchen wir die Ursache der Druckstelle.
- Lässt sie sich direkt beseitigen, wird die Prothese sofort im Labor nachgearbeitet. Sie verlassen die Praxis dann in der Regel nach etwa 15 Minuten wieder.
- Ist eine Unterfütterung nötig, bearbeitet unser Labor die Prothese in der Regel noch am selben Tag.
Welche Prothese passt zu Ihnen?
- Teilprothese: ersetzt mehrere Zähne und hält an Ihren eigenen Zähnen, etwa mit Klammern oder Teleskopkronen.
- Totalprothese: ersetzt alle Zähne eines Kiefers und hält vor allem durch Unterdruck auf dem Kieferkamm.
- Prothese auf Implantaten: wird von wenigen Implantaten gehalten und bleibt zum Reinigen herausnehmbar.
Mehr Halt mit Implantaten
Gerade im Unterkiefer haben Prothesen oft weniger Halt als im Oberkiefer. Schon wenige Implantate können eine Prothese deutlich sicherer verankern, sodass sie beim Essen fest sitzt. Auch im höheren Alter ist das häufig möglich – entscheidend sind Gesundheitszustand und Fitness, nicht das Alter allein. Fällt Ihnen das Reinigen mit den Händen schwer oder unterstützt Sie ein Pflegedienst, planen wir den Zahnersatz so, dass er sich leicht herausnehmen und pflegen lässt.
Pflege und Kontrolle
Nehmen Sie Ihre Prothese täglich zum Reinigen heraus. Weil sich der Kieferkamm mit der Zeit verändert, empfiehlt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, eine Vollprothese zweimal im Jahr kontrollieren zu lassen. So erkennen wir früh, ob eine Unterfütterung nötig ist.
Was zahlt die Krankenkasse?
Für Prothesen gilt der befundbezogene Festzuschuss Ihrer Krankenkasse, abhängig vom Bonusheft 60, 70 oder 75 Prozent der Regelversorgung. Werden Implantate eingesetzt, sind diese in der Regel eine Privatleistung. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan; auf Wunsch ist Ratenzahlung möglich.
Wissenschaftliche Quellen